Freilassinger Anzeiger vom 29. April 2007
Ergebnis des Bürgerentscheids "Freibad"
siehe Stadt-freilassing.de
 
Der Abstimmungsausschuss hat in seiner Sitzung am 29.04.2007 folgendes Ergebnis der Abstimmung festgestellt:

 Zahl der Stimmberechtigten:
12.415 100%
 Zahl der Personen, die abgestimmt haben:
3.208 26%
 Zahl insgesamt abgegebener Stimmen:
3.208  
  Gültige Zustimmungen zum Bürgerentscheid (Ja-Stimmen)
2.605  81%
  Gültige Ablehnungen des Bürgerentscheids (Nein-Stimmen)
598  19%
  Gültige Stimmen insgesamt
3.203  100%
  Ungültige Stimmen insgesamt
 

Der Bürgerentscheid "Freibad" mit 3.203 gültigen Stimmen, davon 2.605 gültigen Ja-Stimmen erhielt mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen und wurde damit angenommen.
Das nach Art. 18a Abs. 12 Gemeindeordnung erforderliche Abstimmungsquorum von 20 v.H der Stimmberechtigten (2.483) ist erreicht.

Das Bürgerbegehren "Freibad" gilt als angenommen.



Zum Ausgang des Bürgerentscheids führte Erster Bürgermeister Josef Flatscher aus:

„Zu aller Erst freue ich mich einfach, dass so viele Bürgerinnen und Bürger Freilassings von der Möglichkeit Gebrauch gemacht haben, ihre persönliche Meinung über die Zukunft unseres Bades kund zu tun. Auch das hohe Engagement der Initiatoren des Bürgerentscheids zeigt, dass die Einrichtungen unserer Stadt vielen Menschen wirklich etwas wert sind. Unser Bad ist also von großer Bedeutung bei vielen Freilassingern, und so sehe ich die Zukunft des Freibades mit großem Optimismus. Andernorts müssen Bäder geschlossen werden, wir haben in Freilassing zwei – und die werden von unseren Bürgern mit hohem Engagement mitgetragen.

Die Entscheidung heute für ein weiterhin konventionelles Freibad geht nun erneut zur Beratung in den Stadtrat, auch wenn sich alle politischen Gruppierungen im Vorfeld ausnahmslos für eine andere Lösung ausgesprochen haben. Nun heißt es zurück an den Start. Für den heurigen Badebetrieb hat dies allerdings keine Auswirkungen. Wir eröffnen unser beliebtes Freibad am 1. Mai - und hoffen auf ein tolles Sommerwetter.

Persönlich habe ich mich für ein Naturbad eingesetzt, da habe ich von Anfang an keinen Hehl daraus gemacht. Ich bin auch heute noch überzeugt davon, dass ein Naturbad als Ergänzung zu den anderen Bädern eine echte Alternative gewesen wäre. Allerdings ist der Bürger der Souverän – und so respektieren wir alle diese Entscheidung heute und werden entsprechend dem Ergebnis die Weichen für die Zukunft unseres Freibades stellen. Unsere Freilassingerinnen und Freilassinger sind die Nutzer des Bades, und sie haben hier von ihrem demokratischen Recht Gebrauch gemacht. Ich kann nur sagen: Danke für das große Engagement für eine beliebte Einrichtung unserer Stadt.“

 
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