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Reaktion auf Leserbrief: Pflegeaufwand in einem Naturbad...
Jeder Baggersee und fast jeder Fischweiher sind künstlich
angelegt und trotzdem ist es Natur was sich dort breitmacht. Solche
Wortspiele sind der Sache wenig dienlich und wirken an den Haaren
herbeigezogen.
Zu den angegebenen Zahlen bezügl. Besucher oder Kosten möchte
ich erwähnen, daß ganz gleich welche Position man vertritt,
immer irgendwelche Fachleute oder Statistiken zu finden sind, die
am die Zahlen und Aussagen liefern die man braucht um die eigene
Sicht zu untermauern.
Warum sollten wohl Wildenten das Naturbad besuchen wenn sie 50 Meter
entfernt die Sur und 200 Meter entfernt den Karpfenweiher als idealen
Lebensraum haben?
Und wenn schon mal eine Ente im Naturbad was hinterlässt, wird
wohl keine Epidemie ausbrechen! Ich habe regelmäßig Hautprobleme
und Bindehautentzündung vom gechlorten Wasser bekommen, ist
das besser?
Ich würde gerne mal die Werte vom Wasser im Abtsdorfer See
(im Sommer) mit dem vergleichen was Frau Michael- Blagrave sich
hier vorstellt. Ich vermute, daß der See sich da als „Todesfalle“
entpuppen würde.
Daß die Besucherzahlen um die weniger werden, die Sportschwimmen
wollen oder ein Freibad mit Edelstahlbecken bevorzugen ist klar,
die sollen ins Ainringer Bad gehen, dafür werden Leute wie
ich kommen die, die Naturbad- Atmosphäre und die Freizeitmöglichkeiten
auf dem weitläufigen Gelände bevorzugen. Wie viele es
dann am Ende sind werden wir sehen. Auf alle Fälle hätte
Freilassing ein Bad, das es in dieser Art im nördlichen Landkreis
nicht gibt.
Bernhard Schmähl
Enzianstr. 35
83395 Freilassing
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