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Die Abbrucharbeiten bestehender Gebäude im Freilassinger
Freibad sind seit dem 29.9.08 im Gange, nachdem zuvor die notwendige
Räumung der Einrichtungen sowie grundlegende Vorarbeiten durchgeführt
wurden. Am 30.9.08 fand nun auf der Baustelle eine Besprechung des
Bürgermeisters mit den Freibad-Planern und den Baufirmen statt.
Dabei machte sich Bürgermeister Josef Flatscher ein Bild von
der aktuellen Baustelle: „Die Bauarbeiten verdeutlichen, dass
hier nicht ein Bad einfach repariert wird, sondern eine neue und
zeitgemäße Freizeiteinrichtung entsteht.“
Architekt Hans Romstätter betonte dabei: „Wir liegen
im Zeitplan. Der Großteil der ausführenden Firmen steht
fest und der Umbau des Bades kann zügig durchgeführt werden.
Freilassing erhält eine Bad, das für die kommenden Jahre
bestens gerüstet ist.“
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Zum Pauschalangebot eines Freilassinger Unternehmers
Die Stadt Freilassing hat nach dem erfolgreichen Bürgerentscheid
gegen das beschlossene Naturbad die Bürgerinnen und Bürger
intensiv in die Entscheidungsfindung für das neue Freibad eingebunden.
In verschiedenen Agenda 21 Arbeitskreisen, im Freibad Arbeitskreis
BAFF und in einem gemeinsamen Workshop wurden die Wünsche der
Freilassinger an ihr künftiges Freibad herausgearbeitet und
formuliert. Dabei stellte sich sehr deutlich heraus, dass die Freilassinger
ein modernes und attraktives Familien- und Freizeitbad wünschten.
So hat der Stadtrat viele dieser erarbeiteten Wünsche in die
neue Planung einfließen lassen und entsprechend mit großer
Mehrheit beschlossen.
Der Inhalt des vom Findungsprozess unabhängigen Pauschalangebotes
eines heimischen Unternehmers basiert hingegen nicht auf den von
den Bürgern gewünschten Ergebnissen und dem vom Stadtrat
beschlossenen neuen, modernen Familien- und Freizeitbad, sondern
läuft letztlich auf eine reine Renovierung des bestehenden
Bades hinaus. Zwar bewährte sich das alte Freibad über
mehr als drei Jahrzehnte seit seinem Bestehen, allerdings wurde
es zu seiner Zeit nach den Anforderungen der 70er Jahre geplant
und gebaut. Die jetzige Planung des Stadtrates für das neue
Freibad entspricht hingegen den heutigen und künftigen Anforderungen
einer modernen Freizeiteinrichtung, wie es die Bürger wünschten.
Von der Stadt Freilassing wurde der rechtliche Weg der öffentlichen
Ausschreibung der einzelnen Gewerke (Arbeiten) gewählt, um
dabei auch möglichst vielen Firmen und Handwerkern aus der
unmittelbaren Umgebung eine Chance für Arbeitsaufträge
zu bieten. Deshalb durfte das Pauschalangebot eines heimischen Unternehmers
schon aus rechtlichen Gründen nicht in diesem Verfahren gewertet
werden. Dies hätte andernfalls sofortige rechtliche Schritte
aller anderen Bieter gegen die Stadt Freilassing nach sich gezogen.
Deshalb stellt sich aus rechtlichen wie planerischen Gründen
die Frage der Berücksichtigung des Pauschalangebots nicht.
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