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Teisendorf (schu) Neu im Teisendorfer Ferienprogramm
hat der Photovoltaik-Berater Hermann Schubotz von der Solarinitiative
BGL einen Solarbastelkurs für Kinder angeboten. 27 Buben und
Mädchen trafen sich im Hof des Pfarrheims und bauten mit Unterstützung
vom Bund Naturschutz beim schönstem Sonnenschein die Werkbänke
einer Tagesbaustelle für Solarboote auf.
Die jungen Bootsbauer und konnten erkennen, dass die kostenlos
zur Verfügung stehende saubere Energie aus der Sonne in brauchbares
Spielzeug umgesetzt werden kann. Die fertigen Solarboote aus einer
Fischdose und Karton bestanden ihren Tauglichkeitstest im kleinen
Planschbecken, indem sie ohne fremde Hilfe ihre Runden fuhren, allein
mit der Kraft aus dem Sonnenlicht. Die Energie strömte aus
einer kleinen Photovoltaikzelle, die mit dem erzeugten Strom einen
kleinen Elektromotor antrieb.
Stolz zeigen die Kinder des Solarbastelkurses der Solarinitiative
BGL im Ferienprogramm ihre Boote aus einer Fischdose, Gurkenkarton,
Strohhalmen und Solarzelle mit Solarmotor. Diese wurden vorher im
Planschbecken auf ihre Wassertauglichkeit getestet. Bei guten Lichtverhältnissen
drehten sie ihre Runden. Fotos: Hermann Schubotz
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Nach der Einführung durch den Kursleiter Hermann Schubotz hatten
die Kinder viel Spaß beim Basteln ihrer Solarboote Unter heimischer
Sonne empfahl der Kursleiter mit seinem Helfer von der Ortsgruppe
des Bund Naturschutz die benötigten Teile ganz im Stil eines
Ingenieurs nach den vorgelegten Bauplan erst mit dem Geodreieck auszumessen
und anzuzeichnen und erst danach das Material aus Gurkenkarton mit
der Schere sauber auszuschneiden. Das Werk sollte gerade ausgerichtet
und ordentlich verarbeitet werden, denn die Solarboote sollte eine
Weile in Funktion bleiben und auch den Erbauern ein verdientes Lob
der Familien einbringen.
Zunächst zeichneten die jungen Solarbauer die Abdeckung für die mitgebrachte
leere Fischdose an, schnitten sie fachgerecht aus uns klebten den
Deckel mit einer Heissklebepistole auf der Dose fest und verschlossen
sie damit wieder. Somit entstand ein wasserdichter und schwimmfähiger
Bootskörper. Für diesen Rumpf bastelten die Kinder zwei
aus mehreren Teilen bestehende Halterungen für die Photovoltaik
Zelle und den Solarmotor und klebten sie dann gerade ausgerichtet
auf der Fischdose fest.
Immer wieder wurden die vorgelegten Musterteile untersucht, damit
die Ständer und Stabilisatoren an der richtigen Seite der Halterung
angeklebt wurden und nach ordentlicher Facharbeit aussahen. Die
mitgelieferten Strohhalme wurden genau in der Mitte durchgeschnitten
und der roten Antriebspropeller mit Klebe und Geschick an einem
Ende festgeklebt. Den kleinen über 20 Gramm schweren Elektromotor
Motor klebten die jungen Schiffsbauer auf die Halterung und achten
darauf, das er nicht am Bootsrand schrammte und damit die Antriebsenergie
verloren ging. Solange die Klebe noch weich war, konnte der Motor
noch ausgerichtet werden, damit das Solarboot später auch möglichst
gerade fuhr.
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Aus Sicherheitsgründen lötete der Kursleiter Hermann Schubotz
selbst die leicht zerbrechlichen Solarzellen an den beiden Drähten
des Motors fest und befestigte diese Zelle nun auf der Halterung.
Das einfallende Sonnenlicht erweckte die Teisendorfer Solarboote sofort
zum Leben.
Der Stromfluß von der Solarzelle zum Motor funktionierte, die
Schraube drehte sich in der Luft. Schnell erkannten die Solarbastler,
dass das einfallende Sonnenlicht die Photovoltaikzelle anregte, Strom
zu erzeugen und dieser den kleinen Motor antrieb. Nun ging es im Eilschritt
zum Planschbecken, um die Boote in ihrer eigentlichen Funktion zu
testen. Alle Boote bestanden den Wassertest und zwängten sich
in dem zu kleinen Planschbecken.
Die jungen Solarbastler aus Teisendorf konnten auf praktische Art
erleben, wie man die kostenlose Sonnenenergie auch im täglichen
Leben wie hier beim Basteln von Spielzeug nutzbar machen kann. In
der Pause zeigte Hermann Schubotz den Kindern Bilder von einer Überquerung
des Atlantiks mit einem Solarkatamaran namens Sun21 im Jahre 2007.
Das 12 Tonnen schwere und 8 kWp starke Solarschiff aus der Schweiz
benötigte für die Strecke Spanien-Karibik etwas zwei Monate
und wurde dann in New York zum Ende der Tour vom Bürgermeister
und der Bevölkerung freudigst begrüsst. Weitere Informationen
zu Solarbastelkursen und mehr Fotos sind demnächst auf der
Internetseite www.solarbasteln.de zu finden. -schu-
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