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Holzpellets - die Alternative zu Heizöl
Komfortabel, sauber, regenerativ, Pellets bestehen aus gepressten Sägespänen

Das Ende der fossilen Ressourcen und damit auch das Ende der günstigen Preise für Heizöl und Erdgas ist in Sicht.

Immer mehr Verbraucher versuchen deshalb ein Stück Unabhängigkeit von zunehmend unsicher werdenden ökologisch und volkswirtschaftlich riskanten Rohstoffimporten zu gewinnen.

Allerdings wollen sie dabei keine Einbußen hinsichtlich des gewohnten Komforts hinnehmen. Nicht zuletzt aufgrund von Umwelt-Gesichtspunkten entdecken deshalb immer mehr Menschen Holzpellets als alternativen Brennstoff.

Der Brennstoff
Holz ist ein nachwachsender und ständig verfügbarer Rohstoff, der regional gewonnen wird. Daraus ergeben sich viele ökologische Vorteile: Die CO2-Emissionen werden durch die Nutzung dieses Rohstoffes auf ein Minimum reduziert, da Pflanzen bei ihrer thermischen Verwertung nur so viel Kohlen-dioxid abgeben, wie sie im Laufe ihres Wachstums aufgenommen haben.

Daneben ist auch der Ausstoß an Schwefeldioxid geringer als bei Heizöl. Außerdem muss das Holz, da es in Deutschland praktisch überall vorhanden ist, nicht so weit transportiert werden, wie das bei fossilen Brennstoffen der Fäll ist. Neben der geringeren Belastung aufgrund des zurück-gehenden Verkehrs sinkt auch die Gefahr von Unfällen mit Tankwagen, die oft verheerende Folgen für die Umwelt mit sich bringen.

Holzpellets sind kleine zylindrische Presslinge aus naturbelassenem Holz, in erster Linie aus Säge- und Hobelspänen. Die Pellets sind genormt und müssen in Deutschland der DIN 51731 „Anforderungen an Presslinge aus naturbelassenem Holz" genügen. Sie haben einen Durchmesser von 6 mm und eine Länge um 20 mm. Um ihrem biologisch einwandfreien Image gerecht zu werden und um schädliche Emissionen zu vermeiden, dürfen nur naturbelassene Holzrohstoffe zu Pellets verpresst werden. Holzpellets werden unter hohem Druck hergestellt und weisen einen Heiz-wert von 4,9 kWh/kg auf, was etwa dem von einem halben Liter Heizöl entspricht.

Die Pelletierung selbst ist keineswegs eine neue Technologie. Sie wurde bereits im 19. Jahrhundert zur Kompaktierung organischer und anorganischer Stoffe sowie zur Verbesserung der Handhabung von Materialien verwendet. Die Pelletierung von Holz ist dagegen noch nicht so lange üblich. Sie wird eingesetzt zur Verbesserung der Manipulierbarkeit großer Mengen an Holzspänen und Holzstäuben, um biologisch unbedenkliches Einstreumittel zu erhalten und für die Gewinnung von Holzpellets zu Heizzwecken.

Pellets haben Vorteile auch gegenüber anderen biogenen Festbrennstoffen. So benötigen sie zum Beispiel aufgrund ihrer hohen Energiedichte von 650 kg/m3 ein geringeres Lagervolumen als Scheitholz oder Hack-schnitzel. Sie sind schütt- und rieselfähig, können als lose Ware so bequem wie Heizöl mit dem Tankwagen geliefert, in den Lagerraum eingeblasen und durch ein automatisiertes Heiz-system verbrannt werden. Die Normierung vereinfacht den Transport und die Verbrennung.

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